Leetcon: Charity mit Bier & Wissen – das können sie, die Hornissen!

Leetcon: Charity mit Bier & Wissen – das können sie, die Hornissen!

Mehr als 20 Speaker und zahlreiche Besucher fanden sich am 7. und 8. November auf der Internationalen Convention für Informations- und IT-Sicherheit „LeetCon“ zusammen. Unter dem Motto: „Expedition IT-Security“ wurde nicht nur angeregt über Themen rund um die IT-Sicherheit diskutiert, denn Hornetsecurity hatte neben interessanten Vorträgen auch eine ganz besondere Aktion für den guten Zweck im Gepäck.

Los ging es mit einem interessanten Vortrag von unserem Head of Product Management, Dr. Yvonne Beranrd. Sie informierte die Anwesenden mit dem Thema „Cloud Security und Compliance im Unternehmen an einem Tag eingeführt“, darüber, wie die richtige Implementierung von Cloudsecurity und Compliance im Unternehmen gelingen kann. Brandneu war hierbei, dass den Zuhörern im „Silent Listening Bereich“ zum ersten Mal die Möglichkeit geboten wurde, den Vortrag via Headset von überall aus zu verfolgen. Dadurch konnte in den angrenzenden Bereichen eine angenehme Geräuschkulisse zum produktiven Networking geschaffen werden. Direkt im Anschluss an ihren Vortrag stand Dr. Bernard für Fragen bereit.

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Mit gleich zwei Aktionen wurde den Besuchern die Möglichkeit geboten, Kindern ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Zum einen konnten die Messeteilnehmer auf Indoor-Bikes Kilometer für Kilometer für den guten Zweck erradeln. Zum anderen kam der beliebte Bierwagen von Hornetsecurity am Abend für eine ganz besondere Idee zum Einsatz: Unter dem Motto „Mit eurer Bestellung schenken wir Kindern ein Lächeln“ spendete Hornetsecurity je einen Euro pro ausgeschenktem Bier an die Hilfsorganisation „Kinderlachen e.V.“ Diese setzt sich schwerpunktmäßig für kranke und bedürftige Kinder in Deutschland ein. Insgesamt gingen bei der Aktion satte 150 Biere über die Theke.

Auch an der richtigen Stimmung mangelte es nicht. Gleich zwei DJs sorgten mit aktuellen Hits und allseits bekannten Klassikern für das richtige Party-Feeling, das noch bis tief in die Nacht anhielt.

Gemeinsam mit den Veranstaltern schauen wir auf ein gelungenes Event, interessante Vorträge und einen angeregten Austausch zurück. Wir bedanken uns herzlich bei dem Team der BWS Consulting Group und natürlich bei den Gästen, die diese Spendensumme ermöglicht haben. Auf baldiges Wiedersehen!

Hacker stehlen tausende sensible Daten zu französischen Atomanlagen

Hacker stehlen tausende sensible Daten zu französischen Atomanlagen

Laut NDR-Informationen (Quelle) gelang es aktuell noch unbekannten Hackern mehr als 65 Gigabyte sensibler Daten zu kritischen Infrastrukturen von den Servern des französischen Bauunternehmens Ingérop zu entwenden. Unter den insgesamt mehr als 11.000 Datensätzen befinden sich auch Baupläne von Atomkraftwerken, Hochsicherheitsgefängnissen und Straßenbahnnetzen. Ingérop bestätigte den Angriff auf Anfrage.

Was genau haben die Cyberkriminellen gestohlen?

Bei den entwendeten Datensätzen handelt es sich laut dem Unternehmen um Informationen zu einem Dutzend Großprojekten in Frankreich, Spanien und Südamerika.

Nicht alle der Bauvorhaben seien auch tatsächlich umgesetzt worden, darunter auch ein geplantes Atommüllendlager im Norden Frankreichs. Ebenfalls Teil des Datenlecks sollen auch persönliche Daten von mehr als 1.200 Ingérop-Mitarbeitern sowie firmeninterne E-Mails gewesen sein.

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Was ist mit den Daten passiert?

Die gestohlenen Daten waren wohl zwischenzeitlich nicht nur im Darknet abrufbar, sondern auch für kurze Zeit, im Juli 2018, von einem Server des so genannten „Wissenschaftladens“ in Dortmund zum Download angeboten worden. Der „Wissenschaftladen“ ist Teil eines Kulturzentrums und vermietet Server-Kapazitäten. Man habe nicht gewusst, dass die Ingérop-Daten dort abgelegt waren, da die Server von einer Gruppe aus Rostock betrieben werden.

Im Vorfeld soll es bereits eine mehr oder weniger professionell angelegte Phishing-Kampagne auf Mitarbeiter von Ingérop gegeben haben. Die E-Mails, die von gefälschten Absenderadressen versandt wurden, führten die Mitarbeiter auf Seiten, die mit Schadsoftware infiziert gewesen waren.

Wäre der Angriff zu verhindern gewesen?

Dazu fehlen zum jetzigen Zeitpunkt noch genauere Informationen. Fakt ist jedoch, dass sich das Unternehmen bei der Speicherung der Daten einen Fauxpas erlaubt hat. Im Normalfall werden Daten zu verschiedenen Projekten getrennt voneinander gespeichert. Dies ist hier nicht der Fall gewesen und die Hacker konnten Daten aus gleich mehreren Arbeitsbereichen stehlen. Attacken dieser Art sind mittlerweile leider keine Seltenheit mehr und werden auch als “Industroyer” bezeichnet. Bereits zum Ende des Jahres 2016 gab es einen ähnlichen Angriff auf die Stromversorgung der Ukraine.  Auch lassen sich Parallelen zur im Jahr 2010 bekannt gewordenen Kampagne gegen das iranische Atomprogramm – die mittels eines als “Stuxnet” bezeichneten Computerwurms durchgeführt wurde – ziehen.

Daniel Hofmann, Geschäftsführer von Hornetsecurity, stuft den aktuellen Angriff auf das Bauunternehmen als schwerwiegend ein: „IT Sicherheit ist nicht nur eine Frage der IT-Compliance, es ist auch eine Geschäftsentscheidung. Unternehmen, die in hochwertige Cybersecurity Produkte investieren, reduzieren nachhaltig Ihre Kosten, die im Rahmen von Cyberangriffen entstehen. Pläne über Hochsicherheitsgefängnisse und Atommüll-Endlager können in den falschen Händen ungeahnte Schäden anrichten. Um dieser Verantwortung nachzukommen, bedarf es an Investitionen in die eigene IT Sicherheit und die Schulung der eigenen Mitarbeiter. Mit gut gewarteten Intrusion Detection bzw. Prevention Systemen sowie dem verschlüsselten Speichern von sensiblen Daten und einem guten E-Mail Schutz wäre eine Schadensprävention möglich gewesen. Nun steht die Ingérop Gruppe vor einem großen Image Schaden, dem möglichen Verlust von Partnern und Kunden sowie weiteren nicht absehbaren Konsequenzen.
Der Trend zeigt, dass Hacker, Phisher und Fraudster ihre Opfer gezielt auswählen und angreifen. Simple Sicherheitstechniken sind zum Schutz vor heutigen Cyberangriffen ungenügend.“

Wie geht es jetzt weiter?

Auf Anfrage der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, sei die Offenlegung der Daten aus Sicht der französischen Behörden geeignet gewesen, die nationale Sicherheit Frankreichs zu gefährden. Die französische Polizei wollte sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu den Vorfällen äußern. Der französische Inlandsgeheimdienst ermittle aber bereits.

Weitere Hackangriffe gegen öffentliche Anlagen (Industrie, Versorgung, Atom, Infrastruktur):

Stuxnet:

Industroyer:

Schutz vor Phishing und ausgeklügelten Cyberangriffen auf Unternehmen:

E-Mail-Archivierung und DSGVO – die größten Mythen im Überblick

E-Mail-Archivierung und DSGVO – die größten Mythen im Überblick

Bürger der Europäischen Union haben Grund zur Freude: Die Einführung der seit Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stärkt den Schutz der persönlichen Daten erheblich und läutet zugleich ein neues Zeitalter des europäischen Datenschutzes ein. Doch was des einen Freud ist, ist des anderen Leid. Denn nicht überall stößt das „strengste Datenschutzgesetz der Welt“ auf Zustimmung. Unternehmen und Organisationen, die die Vielzahl an neuen Regelungen und Richtlinien umsetzen müssen, sind genervt durch den erheblichen Mehraufwand und die teils undurchsichtigen Vorschriften.

Da sich die DSGVO auch unmittelbar auf den Umgang mit E-Mails auswirkt, gibt es auch hier einige Dinge zu beachten – insbesondere mit Blick auf das Thema E-Mail-Archivierung. Wir zeigen, wie die DSGVO und die rechtssichere E-Mail-Archivierung unter einen Hut gebracht werden können und klären über die wichtigsten Mythen auf.

Der Teufel steckt im Detail

Muss ich als Unternehmen wirklich alle E-Mails archivieren und wenn ja, wie lange überhaupt? Das sind typische Fragen, die sich Verantwortliche bei der Umsetzung der DSGVO stellen. An dieser Stelle kommen die GoBD (Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung) ins Spiel. Sie geben vor, wie lange E-Mails mit bestimmten Inhalten archiviert werden müssen. Nicht selten wird die Archivierung auch mit dem Backup verwechselt, doch hierbei müssen deutliche Unterschiede gemacht werden.

Während ein Backup für die temporäre Verfügbarkeit von Daten sowie deren Wiederherstellung sorgt, kommt der Archivierung eine andere Funktion zu: Sie garantiert die langfristige Speicherung von Daten auf einem separaten Speichermedium zu Dokumentationszwecken. Nach den GoBD muss eine E-Mail immer dann archiviert werden, wenn sie anstelle eines Handels- bzw. Geschäftsbriefs oder eines Buchungsbelegs fungiert. Ist die E-Mail nur Transportmittel und enthält beispielsweise einen Buchungsbeleg im Anhang, dann muss lediglich die angehängte Datei als solche, nicht aber die E-Mail aufbewahrt werden. Ein Ausdruck der Rechnung reicht hingegen nicht aus.

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Die vorgeschriebene Aufbewahrungszeit für geschäftliche E-Mails beträgt sechs bis zehn Jahre. Kleingewerbetreibende sind jedoch von dieser Regelung ausgeschlossen. Die genauen Aufbewahrungspflichten für die unterschiedlichen Arten von Dokumenten, können in der Abgabenordnung und im Handelsgesetzbuch nachgelesen werden. Anders sieht es mit privaten E-Mails aus: Firmen, in denen die private E-Mail-Nutzung zumindest geduldet wird, dürfen unter keinen Umständen die private E-Mail-Kommunikation von Mitarbeitern überwachen oder speichern.

Die GoBD gibt des Weiteren vor, dass E-Mails unverändert zu archivieren sind. Das bedeutet, dass eine reine Ablage von digitalisierten Dokumenten an dieser Stelle nicht genügt. Ein weiterer Irrglaube ist die Ablage über den E-Mail-Client. Einfach einen Ordner anzulegen und sämtliche E-Mails, die der Archivierungspflicht unterliegen, manuell dorthin zu verschieben, genügt ebenso wenig.

Hier fehlt schlicht und ergreifend der richtige Schutz vor Verlust oder Diebstahl. Doch wie kann ein Unternehmen diese ganzen Vorschriften möglichst kostengünstig sowie Zeit- und Ressourcensparend umsetzen?

Die Lösung liegt in der Cloud

Wer auf der wirklich sicheren Seite sein möchte, der setzt auf die zeitgemäße E-Mail-Archivierung über die Cloud. Cloud-basierte E-Mail-Archivierungslösungen bieten gleich mehrere Vorteile für Unternehmen: sie sind voll-automatisiert, rechtssicher und funktionieren ohne Zutun der internen IT.

Der E-Mail-Archivierungsservice von Hornetsecurity sorgt beispielsweise dafür, dass E-Mails vollautomatisiert ins Archiv übertragen werden. Dabei wird sehr genau zwischen Clean-Mails und Spam- sowie Info-Mails unterschieden. Letztere landen selbstverständlich nicht im E-Mail-Archiv. Auch die umständliche und zeitintensive Suche nach archivierten E-Mails bleibt durch den E-Mail-Archivierungsservice erspart.

Über das Hornetsecurity Control Panel können E-Mails dank perfekt abgestimmter Suchalgorithmen spielend leicht wiedergefunden- und gefiltert werden. Auch die IT-Verantwortlichen haben Grund zur Freude: Nur wenige Klicks genügen, um den E-Mail-Archivierungsservice zu verwalten – egal, ob es sich dabei um den Import oder Export von E-Mails oder grundsätzliche Einstellungen zur Archivierungsdauer handelt.

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Praktikum bei Hornetsecurity – Kleine Hornisse ganz groß

Praktikum bei Hornetsecurity – Kleine Hornisse ganz groß

Die 15-jährige Sophia durfte als Schülerpraktikantin für 2 Wochen unseren Marketing-Hornissen über die Schulter schauen und auch gleich ein paar Aufgaben übernehmen. Ihre Erfahrungen und Eindrücke hat sie in ihrem Praktikumsbericht festgehalten:

Vom 17.09.2018 bis zum 28.09.2018 durfte ich ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in der
Marketingabteilung bei Hornetsecurity absolvieren. Den ersten Kontakt zu dem Cloud-Security-Anbieter habe ich durch den Girls’Day erhalten. Von dem Unternehmen war ich von Anfang an sehr beeindruckt und auch die Mitarbeiter sowie die Arbeitsatmosphäre haben mir sehr gut gefallen.

Mein Betreuer war Tobias Hammer, Leiter der Marketingabteilung. An meinem ersten Tag wurden mir folgende Unternehmensbereiche und deren Mitarbeiter vorgestellt: Marketing, Security Lab, Infrastructure, Software Development, Support, Produktmanagement, Vertrieb, Personalwesen sowie das Finanzwesen. Ich merkte gleich, dass alle Mitarbeiter sehr freundlich sind, denn mir wurde immer alles sehr genau und geduldig erklärt.

Während meines Praktikums habe ich viele interessante Aufgaben erledigen dürfen. Meine erste Aufgabe bestand darin, ein Infoblatt über E-Mail-Sicherheit zu erstellen, was mir viel Spaß machte. Das Erstellen von Infografiken hat mir besonders große Freude bereitet. Eine Infografik ist ein Schaudiagramm mit grafischen Symbolen zu einem bestimmten Thema.

Besonders spannend war das Thema Malware. Um die Grafik anschaulich und informativ zu gestalten, bin ich nach folgenden drei Schritten vorgegangen: Zuerst habe ich im Internet recherchiert und mich ausführlich über Malware informiert. Daraufhin habe ich die wichtigsten Infos in Stichworten notiert, um dann abschließend diese mit Icons anschaulich darzustellen.

Das Betriebspraktikum bei Hornetsecurity hat mir sehr gut gefallen, weil ich kreativ und selbstständig arbeiten durfte. Ich konnte in einem sehr netten Team mitarbeiten, den Arbeitsalltag im Marketing kennenlernen und nehme viele neue Erfahrungen mit.

Ein großes Dankeschön an Hornetsecurity und das Team! :)

Zeichnung E-Mail-Verschlüsselung

Sophia’s Zeichnung zum Thema E-Mail-Verschlüsselung

Zeichnung Malware

Sophia’s Zeichnung zum Thema Malware

Spam-E-Mails – Totgesagte leben länger

Spam-E-Mails – Totgesagte leben länger

Laurence Canter hat sicherlich nicht damit gerechnet, dass er eines Tages als Pionier der Spam-E-Mail in die Geschichtsbücher eingehen wird. Der US-amerikanische Anwalt verschickte im Jahr 1994 als erster Mensch überhaupt Nachrichten, die dem Charakter einer heutigen Spam-E-Mail ähneln. Ein von Canter und seiner Frau engagierter Computer-Spezialist flutete über 6.500 Newsgroups im Internet mit Werbung für die Kanzlei. Doch das sollte erst der Anfang einer mittlerweile seit 25 Jahren andauernden Geschichte sein.

In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles über die Entstehungsgeschichte des E-Mail-Spam, die Schäden und Gefahren, die von diesem ausgehen und dem richtigen Schutz vor den unerwünschten Nachrichten.

Wichtige Kennzahlen zu E-Mail-Spam

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des weltweiten E-Mail-Aufkommens ist Spam

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aller gefährlichen Spam-E-Mails landen in deutschen E-Mail-Postfächern

Von Dosenfleisch, Cyberkriminellen und Monty Python

Drei Dinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Was hat Dosenfleisch mit Cyberkriminellen und der Comedy-Gruppe Monty Python zu tun? Die Antwort lautet: Einiges. Zumindest wenn man einen Blick auf die Entstehungsgeschichte des E-Mail-Spam wirft.

Zum Zeitpunkt als Canter seine Werbe-E-Mails verschicken ließ, war das Internet noch kaum kommerzialisiert. Für die Nutzer war es also absolut ungewohnt, auf so direkte Weise mit Werbung konfrontiert zu werden. Dies spiegelte sich insbesondere in der Reaktion der Empfänger wieder. Denn der Jurist sah sich schon sehr bald mit heftiger Kritik konfrontiert. Ein Nutzer rief sogar dazu auf, “Spam und Kokosnüsse” an Canter und Co. zu schicken. Mit „Spam“ war hier allerdings das vom Lebensmittelkonzern Hormel Foods produzierte Dosenfleisch gemeint, dessen Produktname ein Marketingkunstwort darstellt, welches sich aus „Spiced ham“ zusammensetzt. Die Aufforderung des verärgerten Nutzers kann also als Anspielung auf den Inhalt gedeutet werden, der bei Kokosnüssen und Dosenfleisch gleichermaßen „weich“ ist, wie bei Werbe-E-Mails.

Zur Namensgebung der Spam-E-Mail trug ebenfalls die britische Comedy-Truppe Monty Python bei. Sie führten in den 1970er-Jahren einen Sketch auf, der in einem Wirtshaus spielt. Die Gäste können dort aus einigen Gerichten wählen, doch jedes einzelne von ihnen enthält Spam. Darauf fängt eine Horde Wikinger, die ebenfalls in dem Lokal speisen, an „Spam, Spam, Spam, Spam, Spam, Spaaaam!“ zu singen. Das gehäufte und penetrante Auftreten des Wortes „Spam“ innerhalb des Sketches veranlasste schließlich den Usenet-Forenadministrator Joel Furr im Jahre 1992 dazu, die zunehmenden „Müll-Beiträge“ in seinen Foren als „Spam“ zu deklarieren. Von da an setzte sich der Begriff durch.

Legndärer “Spam-Sketch” der britischen Comedy-Truppe Monty Python

Spam-E-Mails im Wandel der Zeit

Wer glaubt, dass Spam-E-Mails ein Auslaufmodell sind, der irrt. Zwar versuchen Cyberkriminelle uns zunehmend mit anderen lukrativen Betrugsmethoden wie Phishing oder Ransomware das Leben schwer zu machen, doch der Versand von Spam-E-Mails steht bei Ihnen nach wie vor hoch im Kurs. Um es mit Zahlen auszudrücken: Der Anteil von Spam-E-Mails in Unternehmen betrug zwischen Juli 2017 und Juli 2018 weltweit mehr als die Hälfte des gesamt aufkommenden E-Mail-Verkehrs. Allein in Deutschland verbraucht der Spam-Versand so viel Strom, wie eine kleine Großstadt.

Als wäre dies nicht schon unerfreulich genug, legt auch der Anteil gefährlicher Spam-E-Mails am gesamten E-Mail-Verkehr deutlich zu. Das erhöhte Gefahrenpotential moderner Spam-E-Mails liegt vor allem an einem deutlich verbesserten Targeting der Spammer. Durch gezielte Ansprache und länderspezifische Themen wirken die Spam-E-Mails sehr viel authentischer als noch vor einigen Jahren.

Wie gefährlich sind Spam-E-Mails heutzutage?

Während Cyberkriminelle in den 1990er- und 2000er- Jahren hauptsächlich E-Mails mit werblichen Absichten versendeten, ist die Situation heutzutage eine andere. Insbesondere der Versand von Ransomware oder anderer Malware in E-Mail-Anhängen ist bei Kriminellen mittlerweile sehr verbreitet.

Hierbei versuchen Spammer mittels einer gefälschten Identität die Zielperson zu nötigen, auf einen mit Schadcode infizierten E-Mail-Anhang zu klicken. Oft behaupten sie, eine noch nicht beglichene Rechnung befände sich im Anhang. Öffnet die Zielperson allerdings die Datei, wird die dort enthaltene Ransomware aktiviert, wodurch sie sämtliche auf der Festplatte gespeicherten Dateien verschlüsselt.

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Eine andere, gern mittels Spam-E-Mails durchgeführte Betrugsmasche ist Phishing. Hierbei geben sich die Cybergangster beispielsweise als bekanntes Kreditinstitut aus. Sie behaupten beispielsweise, dass das Bankkonto des Kunden aus Sicherheitsgründen gesperrt worden sei. Um dieses freizuschalten, müsse das Opfer seine Zugangsdaten erneut bestätigen. Hierzu soll die Zielperson auf eine URL klicken, die der echten URL des Kreditinstituts stark ähnelt.

Lediglich durch bestimmte Zusätze oder eine andere Top Level Domain lässt sie sich vom Original unterscheiden. Laien schöpfen oft keinen Verdacht und gelangen über den Link auf eine dem Design der Bank nachempfundene Webseite. Kommen sie den Aufforderungen nach und geben dort ihre Daten preis, gelangen diese auf direktem Weg in die Hände der Cyberkriminellen. Die Zielseiten sehen teilweise so täuschend echt aus, dass sie nicht von den regulären Webseiten der Bank zu unterscheiden sind.

Wie gelangen die Spammer an meine E-Mail-Adresse?

Um sich optimal gegen die Flut an unerwünschten Nachrichten zu schützen, muss man zunächst verstehen unter welchen Umständen diese überhaupt in unserem digitalen Postfach landen. Fakt ist, wer seine E-Mail-Adresse für sich behält, der sollte im Normalfall auch keine Spam-E-Mails erhalten. Wir gelangen erst dann in das Visier der Spammer, wenn wir unsere E-Mail-Adresse im Internet öffentlich zugänglich machen oder sie dubiosen Dienstleistern anvertrauen. Doch wie sammeln die Spammer unsere E-Mail-Adressen eigentlich?

Spammer durchforsten mit so genannten „Harvestern“, auch „Spambots“ genannt, das Internet gezielt nach E-Mail-Adressen. Wer seine E-Mail-Adresse trotzdem im Internet veröffentlichen möchte, der kann sie mithilfe kostenloser Dienstleister im Internet in Unicode umwandeln lassen. Spam-Bots können diese dann nicht mehr auslesen.

Vorsichtig sollte man außerdem bei unbekannten Internetanbietern sein, die uns mit Versprechungen dazu bewegen wollen, unsere Daten preiszugeben. Ein gutes Beispiel hierfür sind Webseiten, die mit Gewinnspielen und möglichen Geldgewinnen locken. Es ist leider keine Seltenheit, dass der vermeintliche Gewinn gar nicht existiert und nur als Vorwand genutzt wird. Auch hier gelangt man häufig direkt auf die Versandlisten der Spammer.

Perfekt abgesichert gegen E-Mail-Spam – so klappt‘s

Zweifelsohne lag der Anteil von Spam-E-Mails vor gut zehn Jahren mit rund 90% signifikant höher, doch man sollte sich von dieser Entwicklung keineswegs täuschen lassen. Denn hier macht nicht die Dosis das Gift, sondern die Raffinesse der Spammer. Sie sorgen kontinuierlich dafür, dass das Gefahrenpotential von Spam-E-Mails steigt. Ohne einen professionellen Spamfilter, der auch Viren und andere Bedrohungen erkennt, verbringen die Angestellten nicht nur viel Zeit mit dem Ordnen von E-Mails, sondern sie sind auch permanenten Gefahren ausgesetzt. Neben Links, die auf mit Schadsoftware verseuchte Webseiten verweisen, können Spam-E-Mails Malware und Phishing-Links beinhalten.

Nur professionelle Spamfilter für Unternehmen, wie der Spamfilter Service von Hornetsecurity sorgen mit Spam-Erkennungsraten von 99,9 % für absolut „saubere“ Postfächer. In Kombination mit Advanced Threat Protection werden sogar die perfidesten Angriffsmethoden, wie CEO-Fraud, Ransomware und Spearphishing mühelos ausgefiltert. Allein im Juli 2018 wurde rund die Hälfte aller von Advanced Threat Protection“ gescannten E-Mails als schädlich eingestuft. Der Löwenanteil von ihnen, mehr als 90% der schädlichen E-Mails, aufgrund von „Dangerous Threats“, wie aus der Hornetsecurity ATP Analysis von Juli 2018 hervorgeht. Dank dem Eingreifen des Hornetsecurity Spamfilter Service sowie Hornetsecurity ATP konnten sich die Empfänger dieser E-Mails nicht nur voll und ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren, sondern sie waren darüber hinaus auch nicht dem Risiko eines „falschen Klicks“ ausgesetzt. So herrscht endlich wieder Ruhe im E-Mail-Postfach.

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