Die aktuelle Welle an Krypto-Viren sorgt derzeit für viel Aufsehen. Endanwender wie Unternehmen fürchten sich davor, dass auch die Daten ihrer Rechner verschlüsselt werden könnten. Dass diese Sorgen nicht unbegründet sind und sogar ganze Verwaltungen lahmgelegt werden, zeigt ein aktuelles Beispiel. Doch mit welchen Sicherheitsmaßnahmen können sich Firmen und Privatpersonen vor Schadsoftware schützen?   Daniel Hofmann hat vier Tipps parat, mit der sich der Schutz der eigenen Hardware stark erhöhen lässt:  
  • Software-Updates: Jeder Anwender und jedes Unternehmen sollte darauf achten, die eingesetzte Software stets auf dem neuesten Stand zu halten, um bestehende Sicherheitslücken zu minimieren.
  • Eingangswege schützen: Die zwei Haupt-Einfallstore für Malware sind das Internet und E-Mails. Mit entsprechenden Services wie dem Spam- und Virenfilter oder dem Webfilter Service von Hornetsecurity sind diese Wege verschlossen.
  • Der Anwender selbst: Jeder einzelne Nutzer selbst trägt eine Mit-Verantwortung dafür, ob Schadsoftware per E-Mail eindringen kann. Niemand sollte sich absolut auf eventuell vorgelagerte Dienste verlassen, sondern jede E-Mail sollte kritisch geprüft werden, ob der Absender bekannt ist oder ob eine Bestellung tatsächlich getätigt wurde, so dass sich eventuell eine gefälschte Rechnung im E-Mail-Anhang befindet.
  • Backups: Nutzer und Firmen sollten regelmäßig Backups ihrer Daten durchführen, und zwar entweder auf externe Speichermedien oder auf Cloudspeicher-Dienste wie Hornetdrive.
Auf den letzten Punkt sei an dieser Stelle noch einmal etwas genauer eingegangen, denn auch bei Cloudspeicherdiensten können verschlüsselte Dateien automatisch synchronisiert und hochgeladen werden. Tritt ein solcher Fall tatsächlich ein, hilft bei  Speicherdiensten wie Hornetdrive eine Versionierungsfunktion von gespeicherten Dateien. Denn auf zurückliegende, unverschlüsselte Versionen der Dateien hat der Benutzer auch weiterhin Zugriff. An diese alten Versionen der Dateien kann der Kryptolocker nicht heran, weil sie gesichert in der Hornetdrive-Cloud gelagert sind. Gelöscht werden alte Versionen nur dann, wenn die Zahl der Versionen in einem Drive begrenzt ist und insgesamt zu viele Versionen der jeweiligen Datei vorliegen. Bei Hornetdrive lässt sich die Anzahl gewünschter Versionen für einen Drive im Client individuell einstellen.