Dieser Blogbeitrag von Petra Adamik geht darauf ein, welche Bedeutung eine funktionierende E-Mail-Infrastruktur hat und wie sich die Verfügbarkeit sicherstellen lässt.

Die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ist die Basis für den reibungslosen Ablauf zahlreicher Geschäftsprozesse. Warenwirtschaftssystem, ERP-Applikationen oder die Geschäftskommunikation stehen und fallen mit den darunterliegenden IT-Strukturen. Verweigert beispielsweise der E-Mail-Server seinen Dienst, können keine E-Mails verschickt oder empfangen werden. Dann liegt in vielen Unternehmen die gesamte Geschäftskorrespondenz lahm oder ist zumindest empfindlich behindert. Die Folgen eines Mailserver-Ausfalls sind vielfach dramatisch. Wer nicht auf Kundenanfragen reagieren kann, verliert möglicherweise Aufträge. Erfolgt eine zu späte Reaktion auf Reklamationen, leidet die Reputation eines Unternehmens. Zugleich sinkt die Kundenzufriedenheit. Das hat meist auch einen erheblichen negativen Einfluss auf die wirtschaftlichen Erfolge von Betrieben.

 

Verfügbarkeit ist essenziell

Verfügbarkeit, besser noch Hochverfügbarkeit, ist für professionelle IT-Systeme also das A und O. Aber was genau bedeutet Verfügbarkeit eigentlich? „Verfügbarkeit wird als Verhältnis aus fehlerbedingter Ausfallzeit und Gesamtzeit eines Systems gemessen. Das Ziel der Hochverfügbarkeit (High Availability, HA) in der IT ist es, die Systeme auch dann verfügbar zu halten, wenn eine oder mehrere für das Funktionieren notwendigen Komponenten ausfallen“, erklärt der Glossar des Fachmagazins IT-Administrator die Thematik.

Verfügbarkeit ist also relevant für sämtliche IT-Systeme und Applikationen. Dies gilt ganz besonders für die geschäftliche Kommunikation eines Unternehmens, die über den Mailserver abgewickelt wird. Sein Ausfall hat in der Regel verschiedene Gründe. Dazu gehören defekte oder ausgefallene Festplatten ebenso, wie Stromausfälle oder andere Schäden am oder im System. Es ist also ratsam, eine Alternativ-Lösung parat zu haben, damit der E-Mail-Verkehr nicht zum Stillstand kommt. Solche Maßnahmen sind auch ein wichtiger Bestandteil eines professionellen Risikomanagements – ein Thema, das wir in einem früheren Blogbeitrag bereits thematisiert hatten.

 

Hilfe aus externen Rechenzentren

Aber was kann man tun, damit E-Mails nicht verloren gehen und die digitale Kommunikation weiterläuft, auch wenn der Mail-Server den Dienst verweigert? Hornetsecurity bietet für solche Fälle einen Continuity Service an, der automatisch einspringt, wenn die hauseigene E-Mail-Infrastruktur eines Unternehmens ausfällt. Eingerichtet ist der Service im Normalfall innerhalb kürzester Zeit. Sobald der Administrator dann den Dienst aktiviert hat, ist das zusätzliche Sicherheitsnetz für die Unternehmenskommunikation gespannt. Registriert das automatische Monitoring beim Kunden einen Ausfall des Mailservers, wird der Continuity Service umgehend aktiviert. E-Mails werden dann auf alternativen Wegen (POP3/IMAP-Postfach oder Webmail-Portal) zugänglich gemacht.

Der Continuity Service von Hornetsecurity ist in allen drei deutschen Rechenzentren des Anbieters verfügbar. Diese sind redundant ausgelegt, was eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent garantiert. Fällt eines der Datenzentren aus, übernimmt automatisch eines der anderen dessen Aufgabe. Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV), Notstromaggregate sowie redundante Internetanbindungen mit zwei unabhängigen Netzwerkpfaden im Rechenzentrum, sind feste Bestandteile des eng geknüpften Sicherheitsnetzes. So sind Kunden stets auf der sicheren Seite. Rechnet man dann noch die eigene Mail-Infrastruktur eines Unternehmens hinzu, kann die digitale Kommunikation ohne Einschränkung laufen. Eine Unterbrechung des Mailverkehrs ist quasi ausgeschlossen.

 

Backup für den Mailverkehr

Unterstützung bietet der Continuity Service allerdings nicht nur für die laufende Kommunikation. Werden E-Mails versehentlich gelöscht oder gehen aus verschiedenen Gründen verloren, steht innerhalb weniger Sekunden ein Backup des Mailverkehrs der letzten 90 Tage zur Verfügung. Sobald die Mailserver der Unternehmenskunden wieder betriebsbereit sind, lassen sich die fehlenden E-Mails aus dem Continuity Service-Postfach zustellen. Damit ist der frühere Zustand ohne Verluste wiederhergestellt. Auf diese Weise bleibt die Verfügbarkeit der digitalen Geschäftskommunikation kontinuierlich erhalten.