Das Analystenhaus techconsult hat die Ergebnisse einer aktuellen Studie zur Datenflut in Unternehmen veröffentlicht. Nach Feststellung der Analysten wächst der Speicherbedarf allein im Jahr 2015 um 13%, die damit verbundenen Kosten um 7%.

Die Analysten ermittelten Kosten für die Bereitstellung von Speicher in Höhe von 2,60€ je GB und Jahr bei mittelgroßen Unternehmen bis 1000 Nutzer. Für Unternehmen mit mehr als 1000 PC-Arbeitsplätzen wurden 2,40€ je GB und Jahr ermittelt. Die Studie basiert auf einer Umfrage in Unternehmen ab 250 PC-Arbeitsplätzen, deshalb fehlen Zahlen für kleinere Unternehmen. Es ist aber anzunehmen, dass die Kosten für Speicherplatz dort noch höher liegen werden.

Belastungen entstehen zudem nicht nur durch die steigende Speichermenge an sich, sondern auch durch die jährlich mehrfach nötige Erweiterung und den damit verbundenen Umbau der Speichersysteme. Auch das Backup der intern gespeicherten Daten wird zunehmend zum Problem.

Die Lösung aus Sicht der Analysten: Unternehmen sollten ihre Daten in der Cloud speichern. Dadurch reduzieren sich Aufwände und Kosten für Bereitstellung und Betrieb der Datenspeicher, Backup und Recovery und für den Speicher an sich. Ein weiterer Vorteil ist der deutlich vereinfachte Zugriff auf Unternehmensdaten von mobilen Systemen wie Smartphones und Tablets. Ungeachtet der Vorteile nutzen allerdings bisher nur 37% der befragten Unternehmen Cloud-Speicher für einen Teil ihrer Daten, davon nur 9% Public-Cloud-Speicherdienste.

Gründe für Zurückhaltung gegenüber Cloud-Services (Quelle: 451 Research, 2014)

Gründe für Zurückhaltung gegenüber Cloud-Services (Quelle: 451 Research, 2014)

Als wichtigster Grund für die Zurückhaltung werden regelmäßig Sicherheitsbedenken genannt (Abbildung 1). Damit eng verbunden ist die Sorge vor Kontrollverlust. Auch hier gibt es aber Abhilfe: Unternehmen sollten Daten vor dem Hochladen in die Cloud verschlüsseln. Auf diese Weise behalten sie die Hoheit über ihre Daten und können gleichzeitig alle Vorteile von Cloud-Storage nutzen.

Hornetdrive, der Cloud-Speicher von Hornetsecurity, verschlüsselt automatisch alle Daten auf den Systemen der Nutzer vor dem Hochladen in die Cloud. Die Schlüssel verbleiben auf den Systemen der Benutzer, Hornetsecurity als Betreiber hat keinen Zugriff auf die Schlüssel. Allein die Nutzer können daher auf die in der Hornetdrive-Cloud gespeicherten Daten zugreifen. Auch im Punkt Speicherkosten kann Hornetdrive gegenüber internem Speicher punkten: Bei der kleinsten Enterprise-Lizenz mit 100 GB fallen 1,08€ je GB und Jahr an Speicherkosten an, deutlich unter den von techconsult berechneten 2,60€ für interne Speicherung.