Was meinen Sie, woran liegt es, dass WannaCry so viel Aufmerksamkeit erregt hat? Mehr als 200.000 Systeme weltweit legte die Ransomware binnen kurzer Zeit lahm, so die CRN. Doch hätten viele Firmen diese Attacke verhindern können? Der Patch für die Sicherheitslücke stand zumindest zur Verfügung. Liegt es daher am fehlenden Bewusstsein für die Bedeutung der IT-Security?

In der aktuell veröffentlichten IDC-Studie wurden IT-Entscheider und Security-Spezialisten aus über 250 deutschen Unternehmen zum Thema Endpoint-Security befragt. Die Studie ergab, dass zwar das Wissen um die fortwährende Gefahr durch Cyberangriffe immer mehr in den Fokus rückt, doch scheint es noch lange nicht in allen Köpfen verankert zu sein. Möglich ist daher, dass es vielen Unternehmen schwerfällt, bestehende Konzepte den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Dabei sehen die Befragten neben bekannten Angriffstypen wie Malware und Phishing vor allem menschliches Fehlverhalten als größte Schwachstelle, wenn es um IT-Sicherheit geht.

 

Wie sah das Security-Konzept bisher aus?

Vor allem „klassische“ Spamfilter, Antiviren-Programme und Firewalls gehören bei fast 90 % der Befragten zur Grundausstattung. Doch reichen diese Maßnahmen überhaupt noch aus, um uns in Zeiten von Locky, WannaCry und Jaff vor dem Worst Case zu bewahren? Mitnichten.
Cyberattacken werden immer professioneller und die Unternehmen können mit dieser rasanten Entwicklung kaum mithalten. Das Funktionsprinzip signaturbasierter AV-Programme lässt sich mittlerweile zu leicht austricksen wodurch sie ihre eigentliche Aufgabe, nämlich den Schutz der eigenen Infrastruktur, nicht mehr erfüllen können (lesen Sie dazu auch unseren Blogbeitrag zu Antivirenprogrammen).

Vor modernen IT-Security-Konzepten schrecken aber viele noch zurück. Ein Grund dafür sei, dass die angebotenen Sicherheitslösungen oft zu komplex und teuer sind und daher vorwiegend nur von größeren Unternehmen beansprucht werden können. Auch Lösungen aus der Cloud finden noch keinen allzu hohen Anklang. Bislang nutzen nur 38 % Security-Lösungen aus der Wolke. Dabei ist die Cloud schon in vielen Unternehmen vertreten.

 

In diesem Jahr wird investiert

Durch die vielen aufmerksamkeitserregenden Attacken und Prognosen wollen die befragten Unternehmen in diesem Jahr einiges in ihre IT-Security investieren:  Auf der To-Do-Liste steht daher an oberster Stelle die Absicherung ihrer Cloud-Services und mobilen Geräte sowie die Sicherheit ihrer abgespeicherten, zum Teil sehr sensiblen, Dokumente. Im Hinblick auf entsprechende Lösungen wurde innerhalb der Unternehmen bisher nur sehr wenig realisiert.

Für kleine und mittelständische Unternehmen sind aber vor allem Cloud-Dienste und Managed Security Tools im Kommen und setzen sich durch. Vor allem bei Unternehmen, denen Security-Expertise, Kapazitäten für das Monitoring und Ressourcen für das Betreiben und die Verwaltung von IT-Sicherheitsmaßnahmen fehlen, sind Managed Security Services hoch im Kurs. Bei diesen stellen externe Anbieter eine Dienstleistung bereit, die eine professionelle und qualitativ hochwertige Alternative zur internen Lösung sind.
Aus diesem Grund wird ein Anstieg der Nutzung um mehr als 38 % prognostiziert. Gerade wenn es um Advanced Security geht, wird ohnehin kaum ein Anbieter um die Cloud herumkommen, so IDC.

 

Für die nächste Attacke gewappnet sein

Hornetsecurity bietet cloudbasierte Managed Security Services sowohl für kleine und mittelständische als auch für große Unternehmen an. Spamfilter, Webfilter, verschlüsselter Cloudspeicher, Advanced Threat Protection (ATP) und noch viele mehr gehören zu dem Produktportfolio. Eine einfache Bedienbarkeit und ein 24/7 Support machen die Nutzung attraktiv. Hornetsecurity ATP schützt Sie vor ausgeklügelten Ransomware-, CEO-Fraud- und vielen anderen Attacken, bei denen ein klassisches AV-Programm zu versagen droht. Moderne Analyse-Funktionen wie Sandboxing, Freezing und URL-Rewriting schützen Sie umfangreich für potenzielle Angriffe und erkennen problemlos raffinierte Cyberschädlinge. Für die nächste WannaCry-Attacke sind Sie mit uns daher bestens gewappnet.

 

 

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