Cyber-Kriminalität ist weltweit auf dem Vormarsch. Phishing, Ransomware oder Targeted Threats sind nur drei von mittlerweile unzähligen Bedrohungsszenarien, die so manchem Computer-Nutzer Schweißperlen ins Gesicht treiben. Doch nicht immer waren Internet-Kriminelle so gut aufgestellt wie heute. Wie sich die Angriffe im Laufe der Zeit verändert haben und wie Bedrohungen aus dem Internet noch um die Zeit der Jahrtausendwende aussahen, das erfahren Sie ihr in diesem Blogbeitrag.
So gut wie jeder musste sich schon einmal mit Cyber-Attacken auseinandersetzen. Allein im Jahr 2015 wurde ein Drittel der Computer-Nutzer Opfer von unterschiedlichsten Bedrohungen aus dem Internet, wie die Security Bulletin Statistik von Kaspersky belegt. Dabei handelte es sich nicht nur um harmlose Malware, sondern auch immer öfter um Ransomware oder gezielte Angriffe, wie CEO-Fraud oder Targeted Threats. Während es früher das vorrangige Ziel war, mit Viren und Trojanern möglichst viel Schaden bei dem Betroffenen anzurichten, haben sich die Prioritäten mittlerweile drastisch verändert: Den Cyber-Gangstern geht es nicht mehr nur um das Erlangen von Aufmerksamkeit und die größtmögliche Zerstörung, sondern immer öfter stehen finanzielle Belange im Vordergrund.

Back to the Roots: Bedrohungen aus dem Internet und Ihre Anfänge

Einige  Bedrohungen aus dem Internet, wie die berühmten „I-love-you-Emails“, die in den frühen 2000ern im Umlauf waren, verfolgten einzig und allein das Ziel, einen Computerwurm zu verbreiten, der dann sämtliche Dateien von den infizierten Rechnern löscht. Sowas ist heutzutage selten geworden. Es geht heute nicht mehr primär um den größtmöglichen Schaden, sondern vielmehr um den größtmöglichen Geldgewinn.
Phishing-Mails beispielsweise sind darauf zugeschnitten, Identitäten und vertrauliche Informationen abzugreifen. Bei Bedrohungen aus dem Internet dieser Art wollen die Betrüger Bankdaten abgreifen, die der Nutzer in ein durch den Kriminellen gefälschtes Formular einträgt. Dieses wird über eine E-Mail verbreitet, in der sich der Urheber bevorzugt als Kreditinstitut des Opfers ausgibt und beispielsweise damit droht, das Konto zu sperren, wenn der Betroffene seine Daten nicht in das vermeintlich echte Formular einträgt. Die Intention dahinter ist klar: Das Konto des Opfers soll mithilfe der erbeuteten Daten geplündert werden.

Die ersten Computer-Viren – grenzt das schon an Kunst?

Zur Entstehungszeit der ersten Bedrohungen aus dem Internet dachten an solch lukrative Geschäftsideen wohl nur die wenigsten, denn es gab, anders als heute, Malware und Viren, die sich schon fast als Kunst bezeichnen lassen. Einige dieser skurrilen Exemplare kann man im so genannten „Malware Museum“  betrachten. Der Kreativität der Schöpfer waren dabei anscheinend keine Grenzen gesetzt, denn die Bandbreite reichte von Viren mit Postkartenmotiven in Pixeloptik, die sich quer über den Bildschirm ziehen, bis zur Einblendung von Nachrichten, wie „Terminator Message: Don’t be afraid. I am a very kind virus“.
Doch leider ist die Realität heutzutage eine andere: Ransomware und Co. sind  Bedrohungen aus dem Internet, die alles andere als spaßig für die Betroffenen sind und können gerade, wenn es sich bei den Opfern um Unternehmen handelt, große finanzielle Schäden sowie Datenverlust verursachen. Es ist daher besonders wichtig, frühestmöglich die richtigen Vorkehrungen zu treffen. Hornetsecurity Advanced Threat Protection erkennt sogar die ausgeklügelsten Angriffszenarien, wie CEO-Fraud, Blended Attacks und digitale Spionage und schiebt Cyber-Kriminellen somit ein für alle Mal einen Riegel vor, damit Ihr Unternehmen auch in Zukunft keine Angst vor Bedrohungen aus dem Internet haben muss.