Der Partnerdialog rockt den Westen

Der Partnerdialog rockt den Westen

Es ist sowohl für Mitarbeiter als auch für Vertriebspartner das Highlight in der zweiten Jahreshälfte – der Partnerdialog von Hornetsecurity! Für viele fühlt sich die jährlich stattfindende Veranstaltung mittlerweile ein wenig wie ein Klassentreffen an, denn etliche Partner sind Dauerbesucher und kennen sich untereinander und die Hornetsecurity-Kollegen sehr gut.

Abendveranstaltung + Tagung = Erfolgsrezept

Zu diesem Gefühl trägt sicherlich auch die gemeinsame Aktivität am Abend des ersten Tages bei, die den Zusammenhalt stärkt und so ein guter Eisbrecher für alle Teilnehmer ist. Daneben ist natürlich auch die eigentliche Tagung am Freitag spannend. Wie in jedem Jahr sind die Anstrengungen groß, um ein möglichst abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammenzustellen und so einen großen Informationsaustausch zwischen Hornetsecurity-Mitarbeitern und Resellern zu ermöglichen.

Für dieses Jahr liegen nun die Rahmendaten vor: Das diesjährige Treffen findet vom 6.-7. September 2018 statt. Ort ist das Lindner Congress Hotel Düsseldorf. Der kommende Partnerdialog findet also erstmalig im Westen der Republik statt!

Da die Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren stetig anstieg und im Herbst 2017 mit einem weiteren Teilnehmerrekord zu Ende ging, ist 2018 erneut mit einer starken Zunahme zu rechnen. Es lohnt sich daher, frühzeitig die Registrierung durchzuführen und sich anzumelden. Selbst wenn die Agenda zu diesem Zeitpunkt noch nicht steht – das Zimmerkontingent ist begrenzt.

Leicht veränderte Registrierungsmodalitäten

In diesem Jahr gibt es generell eine kleine Änderung im Registrierungsprozess: Für den Partnerdialog steht ein Anmeldeformular bereit, die Hotelzimmer jedoch sind erstmalig direkt beim Hotel zu buchen. Unter dem Stichwort „Hornetsecurity Partnerdialog 2018“ steht eine begrenzte Anzahl an Zimmern zum Preis von 129 Euro (inkl. Frühstück) zur Verfügung. Die Buchung eines Hotelzimmers ist ausschließlich per E-Mail oder Telefon (+49 211 5997 0) möglich.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und viele alte und neue Gesichter im September in Düsseldorf!

Gute Stimmung, tolle Atmosphäre und praxisnahe Beispiele – Erfolgreich 105 Partner geschult

Gute Stimmung, tolle Atmosphäre und praxisnahe Beispiele – Erfolgreich 105 Partner geschult

Letztes Jahr im März trat das neue Hornetsecurity Partnerprogramm in Kraft. Ein Teil der Neustrukturierung beinhaltete die Umgestaltung der Partnerstufen sowie ein deutlicher Ausbau des Schulungsangebots.

 

Je nach angestrebter Partnerstufe müssen Partner nun eine bestimmte Zahl an Mitarbeiter von Hornetsecurity schulen lassen. Das neue Schulungskonzept sieht sowohl Web- und Präsenzschulungen vor sowie eine jährliche Schulung zum Certified Engineer. Ziel ist es, die Partner grundlegend in den Hornetsecurity-Services zu schulen und für ihren Support fit zu machen.

 

Den Startschuss gab die erste Präsenzschulung Anfang Mai 2017 in Hannover. In der Weiterbildung mit technischem Fokus erhielten die Partner allerlei wichtige Informationen und Best Practices für die Einrichtung und den First-Level-Support der Hornetsecurity Cloud Services. Während des zweitägigen Seminars stand unser Technical Consultant Georg Peters jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

 

Die Premierenveranstaltung wurde von den ersten zehn Partnern sehr gut angenommen und ebnete den Weg für die folgenden Präsenzschulungen im gesamten Bundesgebiet, unter anderem in Berlin, Bochum, Nürnberg und München.

 

Hornetsecurity Partnerschulung März 2018
Hornetsecurity Partnerschulung März 2018
Hornetsecurity Partnerschulung März 2018
Hornetsecurity Partnerschulung März 2018

Nach weniger als einem Jahr können wir Bilanz ziehen und stolz behaupten: Das Schulungskonzept wird hervorragend angenommen – mit der letzten Schulung haben wir die Schallmauer durchbrochen und haben nun bereits über 100 Partnermitarbeiter geschult. Ein voller Erfolg, zumal die Partner begeistert von den Trainings sind. Die anonyme Umfrage unter den Teilnehmern ergab eine Zufriedenheit von 95 Prozent!

 

„Die Schulungen eignen sich vor allem als guten Einstieg für Neulinge in der Arbeit mit den Hornetsecurity Lösungen. Doch auch die alten Hasen können ihr Wissen auffrischen oder vertiefen und lernen so noch etwas Neues“, so Trainer Georg Peters. Ein wichtiger Bestandteil der zweitägigen Schulungen bilden vor allem die praxisnahen Beispiele aus dem Supportalltag, die in lockerer Atmosphäre vermittelt und auf den Prüfstand gestellt werden.

 

Auch das gemeinschaftliche Highlight lässt nicht zu lange auf sich warten und wird so langsam zur Schulungstradition: Am ersten Tag findet ein gemeinsames Abendessen statt, zu dem auch einige weitere Support-Mitarbeiter von Hornetsecurity hinzustoßen. Hier findet dann ein besonders spannender Teil statt, wenn sich zu der bereits bekannten Telefonstimme auch endlich das passende Gesicht gesellt. So lässt sich der persönliche Kontakt zu den Partnern intensivieren und pflegen.

 

Aufgrund der sehr guten Resonanz sind noch für dieses Jahr zusätzliche Partnerschulung geplant, um die Nachfrage zu befriedigen. Die nächsten Termine sind bereits in Planung. Auf die nächsten 100 Prüflinge!

Hornetsecurity mischt mit bei Jugend forscht

Hornetsecurity mischt mit bei Jugend forscht

Am 12. bis zum 14. März war es wieder soweit: Der niedersächsische Landesentscheid des beliebten Wettbewerbs „Jugend forschtfand dieses Jahr zum 38. Mal statt. Alle qualifizierten Schüler der niedersächsischen Regionalwettbewerbe wurden in die Technische Universität Clausthal eingeladen, die Gastgeber des diesjährigen Landeswettbewerbs war. Die Teilnehmer traten dort mit Ihren Arbeiten in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik sowie Physik und Technik gegeneinander an.

 

Auch Hornetsecurity war dieses Jahr mit von der Partie. Unser Technical Project Manager und selbst ehemaliger „Jugend forscht“-Teilnehmer Dr. Sven Boekhoff beurteilte als Juror Arbeiten aus dem Bereich Biologie. Er ließ es sich allerdings auch nicht nehmen, Projekte aus dem Bereich der Informatik unter die Lupe zu nehmen. Und auch in Zukunft wird Hornetsecurity fester Bestandteil des Events sein: Mit einem Sonderpreis im Themengebiet der Informatik für „herausragende / innovative Arbeit auf dem Gebiet der IT-Sicherheit“ wird der hannoversche Cloud-Security-Anbieter zukünftig einen ganz besonderen Anreiz schaffen, damit sich junge Menschen verstärkt mit dem immer wichtiger werdenden Thema „IT-Sicherheit“ beschäftigen.

 

Nachdem die Nachwuchsforscher aus ganz Niedersachsen bereits am Montag angereist waren, um Ihre Stände in der Aula der TU Clausthal vorzubereiten, ging das Event am Dienstag schließlich in die „heiße Phase“ über. Die Juroren nahmen ihre Arbeit auf und prüften die ausgestellten Arbeiten auf Herz und Nieren. Von Projekten wie einer GPS-basierten Navigation für Maschinen in Obstanlagen, über die Optimierung der CO²-Fixierung in Innenstädten bis hin zur Analyse künstlicher neuronaler Netze, war wirklich alles vertreten.

 

Hornetsecurity-Juror, Dr. Sven Boekhoff wirkte sichtlich begeistert von der Fülle an Ideen: „Ich bin jedes mal aufs Neue überrascht, wie die Schüler innovative Projekte, unbeeindruckt von gängigen Sichtweisen, umsetzen!“ Nachdem die Juroren Ihren Rundgang abgeschlossen hatten, fieberten alle gespannt auf die Preisverleihung in der gerade frisch renovierten Aula der Universität hin.

 

Prof. Dr. Hanschke, Präsident der TU Clausthal und der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne, eröffneten die Feierstunde mit einer Festrede. Anschließend wurden die Teilnehmer der einzelnen Fachgebiete auf die Bühne gerufen und bekamen Ihre Preise ausgehändigt. Hornetsecurity Juror Dr. Sven Boekhoff übergab den ersten Preis im Fachgebiet Biologie schließlich feierlich an Christoph Schützen, Sarah Schnöge und Fabian Obermair. Das Trio vom Hölty Gymnasium in Celle hat es mit seinem Projekt „Elektrophysiologie der Venusfliegenfalle“ geschafft, die Aktionspotentiale der Pflanze in eine digitale Form zu wandeln. Nach der Rückwandlung in die analoge Form, konnten sie erstmalig eine Venusfliegenfalle durch einen elektrischen Impuls schließen. Wir gratulieren zu dieser wirklich beeindruckenden Leistung und hoffen auch weiterhin auf viele weitere wegweisende Projekte!

 

Zum Schluss noch ein paar Impressionen:

Fußball-Mädchen des HSC freuen sich über neue Trainingsanzüge

Fußball-Mädchen des HSC freuen sich über neue Trainingsanzüge

Die derzeit insgesamt 16 E-Jugend-Fußballerinnen des Hannoverschen Sport-Club von 1893 e.V (HSC) befinden sich gerade einmal im Alter zwischen 7 und 10 Jahren und kicken schon wie die Großen! Regelmäßig messen sie sich als 7er Mannschaft in der 1. Kreisklasse mit Teams aus der Umgebung.

 

Ihr Verein, der HSC, ist mit knapp 30 Mannschaften der unterschiedlichsten Klassen, nicht nur im Fußball stark vertreten, sondern bietet auch noch zahlreiche andere Sportarten, wie Tischtennis, Schwimmen oder Segeln an.

 

Nun können sich die Mädchen über neue Trainingsanzüge freuen, die ihnen Hornetsecurity im Rahmen einer Sponsoring-Aktion zur Verfügung gestellt hat. Dabei ist die Unterstützung quasi Nachbarschaftshilfe, denn die Trainingsplätze der Mädchen befinden sich an der Constantinstraße im Stadtteil Hannover-List, unweit der Büroräume von Hornetsecurity.

 

Auch bei den jungen Fußballerinnen hätte die Freude größer nicht sein können: Sie konnten es kaum abwarten, bei der offiziellen Vorstellung ihre brandneuen Trainingsanzüge mit je einer Hornisse auf dem Rücken sowie auf dem Bein anzuprobieren. Mit einem selbst gemalten Transparent bedankten sie sich dann auch gleich beim Unternehmen. Hornetsecurity gibt natürlich ein herzliches „Dankeschön!“  zurück und wünscht viel Erfolg beim nächsten Spiel!

 

 

Noch ein paar Bilder von der Präsentation:

Der Weg zum Certified Engineer: Erste Präsenz-Partnerschulung erfolgreich durchgeführt

Der Weg zum Certified Engineer: Erste Präsenz-Partnerschulung erfolgreich durchgeführt

Am 4. und 5. Mai war es endlich so weit: Hornetsecurity richtete erstmalig eine Präsenz-Partnerschulung aus. Dabei absolvierten zehn Partner erfolgreich die Premierenveranstaltung, die in den Büroräumen von Hornetsecurity in Hannover stattfand. Bei der Schulung handelte es sich um die technische Weiterbildung zum Certified Engineer, mit der die Teilnehmer ab sofort optimal für Einrichtung und den First-Level Support der Hornetsecurity Cloud Services gerüstet sind.

 

An beiden Tagen schulte ein Presales Consultant die Partner in jeweils fünf Stunden in verschiedenen Funktionen und der Handhabung der Produkte. Die Vielzahl an praktischen Übungen ermöglichte es darüber hinaus allen Teilnehmern, ihr frisch erworbenes Wissen zu festigen.

 

Das Spannende: Die Schulung ist Teil des im März vorgestellten neuen Partnerprogramms von Hornetsecurity. Für Unternehmen, die den Partnerstatus Premium Partner, Excellence Partner oder Excellence Provider erreichen möchten, ist die Teilnahme Pflicht.

 

Das sagen die Partner über die erste Präsenz-Partnerschulung zum Certified Engineer:

 

Marcus Müller, Portformance GmbH: „Die Präsenzschulung war für mich sehr informativ und ich habe viel Neues gelernt. Besonders gut fand ich den fortwährenden Bezug zu alltäglichen Supportanfragen. Gerade durch das kleine Teilnehmerfeld kam eine sehr angenehme Lernatmosphäre zustande.“

 

Christian Wehner, startknopf DIE AGENTUR: „Unser Schulungsleiter war sehr kompetent und hat alles detailliert und verständlich erklärt. Auch war es sehr schön einmal die Leute bei Hornetsecurity persönlich kennenzulernen, mit denen man regelmäßig in Kontakt steht.“

 

Florian Ebeling, telcat Kommunikationstechnik GmbH: „Die Schulungsinhalte wurden sehr strukturiert, gut dosiert und zielgerichtet vermittelt. Mit dem erworbenen Wissen über Funktionen und Vorteile der Hornetsecurity-Produkte können wir unsere Kunden nun optimal beraten.“

 

 

Übrigens: Die Resonanz auf unsere neuen Schulungen ist immens – es sind bereits nahezu alle Schulungen ausgebucht, so dass bereits zusätzliche Termine bekanntgegeben wurden.

 

Was Sie über Advanced Threats wissen möchten – hier können Sie fragen!

Was Sie über Advanced Threats wissen möchten – hier können Sie fragen!

Klassische Angriffe per E-Mail haben noch lange nicht ausgedient, dennoch sind in den vergangenen Monaten weitere Bedrohungen hinzugekommen, auf die die IT-Security-Industrie reagieren muss. Der Grund: Die Abwehr klassischer Spam- und Virenmails ist zu erfolgreich. Neue Methoden wie Erpressersoftware, auf bestimmte Zielpersonen ausgerichtete Angriffe oder gut versteckte Links zu Schadcode richten hingegen beträchtliche Schäden an. Fehlendes Wissen über die verschiedenen Angriffstypen und eine hohe Unsicherheit darüber, wie sich diese abwehren lassen, herrschen in vielen Unternehmen vor.

 

Die Kompetenzgruppe Sicherheit des Internetverbandes eco veranstaltet daher kommende Woche ein Workshop zu dem Thema. Der Arbeitstitel lautet: “Locky, CEO-Fraud und Co. – Wie funktionieren Advanced Threats und was kann man dagegen tun?” Der Workshop findet am Donnerstag, den 3. November 2016 ab 14 Uhr in Köln statt. IT-Security-Anbieter wie Hornetsecurity, Blue Coat, Dtex Systems, G Data, aber auch ein Vertreter des LKA Nordrhein-Westfalens werden für eine unterhaltsame und äußerst informative Veranstaltung sorgen, die niemand verpassen sollte, dem aktuell noch Fragen zu Advanced Threats und deren Abwehr unter den Nägeln brennt.

 

Als Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit bei eco wird Oliver Dehning durch den Workshop führen. Vorab stand er noch dem Newsletter von eco für ein paar Fragen zur Verfügung, die wir hier an dieser Stelle ebenfalls  veröffentlichen möchten.

 

Herr Dehning, was versteht man unter „Advanced Threats“?

 

“Advanced Threat” ist eine Verkürzung von “Advanced Persistent Threat”. Damit sind, wie der Name sagt, fortgeschrittene, länger andauernde Bedrohungen gemeint. Genau genommen sind das Angriffe, die sehr gezielt auf Organisationen oder Personen zugeschnitten sind. Solche Angriffe erfordern auf Seiten der Angreifer Planung, das Sammeln von Informationen, genaue Analyse dieser Informationen und in der Regel mehrere Angriffsschritte, die aufeinander abgestimmt sind. Die in letzter Zeit gehäuft auftretenden Fälle von CEO-Fraud sind solche Angriffe: Die Angreifer informieren sich über Details der Zielorganisation, identifizieren exponierte Personen und versuchen dann, diese so zu beeinflussen, dass z.B. Überweisungen mit zum Teil sehr großen Beträgen auf Konten des Angreifers erfolgen.

In der IT-Security Branche hat sich zudem der Begriff “Advanced Threat Protection” (ATP) eingebürgert. “Advanced” sind hier nicht notwendigerweise die Angriffe, vielmehr ist die verwendete fortgeschrittene Technologie zur Erkennung gemeint. ATP schützt vor Advanced Persistent Threats genauso, wie vor herkömmlichen Angriffen, wie z.B. Virenwellen, die per E-Mail massenhaft verbreitet werden. Durch die verwendete Technik, z.B. “Sandboxing”, kann Advanced Threat Protection auch Schutz vor bis dahin unbekannten Angriffen und Viren bieten, anders als herkömmliche, signaturbasierte Erkennungsverfahren. Eine solche Erkennung “ab dem ersten Virus-Exemplar” hat zunehmende Bedeutung erlangt, da verschickte Viren immer schneller ihre Gestalt bzw. ihr Aussehen verändern (sog. polymorphe Viren). Signaturbasierte Verfahren können der Geschwindigkeit der Änderung nur schwer folgen und viele Exemplare polymorpher Viren passieren herkömmliche Filter deshalb anstandslos.

 

Wie ist Ihre Beobachtung: Nimmt Ransomware gegenüber der „normalen“ Malware an Bedeutung zu?

 

Absolut. Das Phänomen ist eigentlich schon recht alt – erste Exemplare solcher Viren wurden 1989 bekannt. Mittlerweile sind allerdings komplette Software-Kits verfügbar, mit denen Angreifer mit relativ wenig Aufwand Angriffe mit Ransomware-Viren starten können. Das hat dazu geführt, dass seit etwa einem Jahr die Zahl der Attacken drastisch zugenommen hat. Wir sehen das bei Hornetsecurity deutlich an der Zahl der erkannten Virenmails. Man erfährt aber auch aus Gesprächen, dass praktisch jeder jemanden kennt, der Opfer einer solchen Attacke geworden ist. Über etliche spektakuläre Fälle wurde ja auch in den Medien breit berichtet.

 

Wie erklären Sie sich, dass Social Engineering und speziell CEO-Fraud immer wieder funktioniert?

 

Die Angreifer machen sich menschliches Verhalten zu Nutze. Unsere Gemeinschaft funktioniert grundsätzlich auf der Basis von Vertrauen. Es ist angebracht, in bestimmten Situationen misstrauisch zu sein – würde man aber alles hinterfragen und prüfen, wäre jede Art der Zusammenarbeit ausgeschlossen. Auch Ängste von Mitarbeitern spielen eine Rolle – die Angst davor, etwas falsch zu machen oder die Angst davor, dumm auszusehen, weil man zu oft nachgefragt hat.

 

Der technische Schutz gegen die Cyberganoven ist nur eine Kompetente. Was empfehlen Sie Unternehmen, um einen ganzheitlichen Schutz sicherzustellen?

 

Technischer Schutz ist wichtig, vor dem Einsatz jeglicher Schutzmaßnahmen sollte aber eine Bedrohungsanalyse durchgeführt werden. Welche Werte im Unternehmen sind eigentlich besonders schützenswert? Welche Daten und Systeme müssen besonders geschützt werden, welche sind vielleicht weniger wichtig? Die Ergebnisse dieser Analyse ermöglichen erst einen effizienten Mitteleinsatz. Bei den Maßnahmen selber sind dann neben technischen Schutzeinrichtungen immer wieder die Mitarbeiter wichtig. Technische Schutzmaßnahmen helfen nicht, wenn sie umgangen werden, z.B. durch Schatten-IT. Die IT muss aber auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter ernst nehmen, diese umgehen Schutzmaßnahmen nämlich meist, weil sie dann ihre Arbeit schneller und effizienter erledigen können. Auch eine offene Unternehmenskultur hilft – so nutzen z.B. bei CEO-Fraud Angreifer gezielt die Angst von Mitarbeitern vor ihrem Chefs, um zu verhindern, dass diese zu viele Fragen stellen.