Wie werde ich Presales Consultant?

Wie werde ich Presales Consultant?

Du bist die erste Anlaufstelle in deinem Umfeld, wenn es um das Thema IT geht? Du liebst die Herausforderung, wenn ein Lösungsweg nicht auf Anhieb zum Ziel führt? Es erfüllt dich, deinen Freunden und deiner Familie zu helfen und du hast stets ein offenes Ohr? Sag dem technischen Support „Adé“ und begrüße eine neue Herausforderung: Werde Presales Consultant.

Die „Problemlöser“ und „Möglichmacher“

Presales Consultants findet man oft in Unternehmen mit erklärungsbedürftigen und beratungsintensiven Produkten. Folglich auch in diversen IT-Unternehmen, so auch bei Hornetsecurity. Wie der Ausdruck „Presales“ schon erahnen lässt, fungiert der Presales Consultant in den meisten Fällen als eine vorgeschaltete Vertriebsabteilung mit breitem IT-Know-How. So ermitteln sie in einem ersten Gespräch mit dem Kunden dessen Bedarf und stellen ihm passende Produkte vor. Dabei gehen sie jedoch vor allem auf den technischen Part ein.

Im Mittelpunkt steht dann die Analyse des Kunden und seiner bisherigen IT-Infrastruktur. Gerade bei größeren Kunden kann es vorkommen, dass eine schnelle und unkomplizierte Implementierung der Services aufgrund der Unternehmensgröße und anspruchsvollen Infrastruktur schlicht nicht möglich ist.

Als Schnittstelle zwischen Vertrieb, Kunde und interner Entwicklung macht der Presales Consultant das ein oder andere Mal Unmögliches möglich: Er stellt Probleme heraus, die er wiederum gemeinsam mit seinem Team an Entwicklern, System-Admins und Vertrieblern löst. Bis zur vollständigen Implementierung der Produkte begleitet der Presales Consultant den Kunden und steht ihm auch im weiteren Verlauf in allen technischen Angelegenheiten als primärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Presales Consultant – immer auf Empfang

In seiner „Mittlerposition“ fungiert der Presales Consultant als Projektmanager und vermittelt zwischen Kunden und internen Abteilungen. Kommunikation ist in dieser Rolle das A und O, egal ob per E-Mail, Telefonat oder in einem Vor-Ort-Termin. Doch auch gegenteiliges muss der Presales Consultant beherrschen: Zuhören und auf Empfangsbereitschaft sein. Was will der Kunde? Wie arbeitet diese und jene Abteilung, wann kann ich mit einer Lösung rechnen? Ist vielleicht ein neues Feature geplant? Gab es in der Vergangenheit bereits dieses Problem und wie wurde es gelöst?

Der Beruf des Presales Consultant wird durch diese Hinweissuche zu einer spannenden Schnitzeljagd, gemischt mit einer kundennahen Orientierung und Kommunikation. Doch jede Schnitzeljagd verläuft anders, denn nicht jeder Kunde hat die gleichen Anforderungen und Wünsche.

Die Schnittstelle zwischen Vertrieb und IT

Die Frage, die sich mancher Leser vielleicht am Ende stellen mag, ist: “Wie werde ich ein Presales Consultant?“ Zur ersten Beantwortung ziehen wir ein bekanntes Sprichwort heran: Viele Wege führen nach Rom. Und so ist es auch. Es gibt nicht den einen Weg, der einen geradewegs zum Beruf Presales Consultant führt.

Gute Grundlagen schaffen hier jedoch besonders informationstechnische oder kaufmännische Ausbildungen, beispielsweise die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann (m/w), die beides miteinander vereint. Hier wird ein breites IT-Know-How vermittelt, um den technischen Part des Presales Consultant sehr gut abdecken zu können. Weiterhin werden dem IT-Systemkaufmann (m/w) kaufmännische Grundlagen beigebracht, die auf der Presales-Ebene unterstützen sollen. Idealerweise erlernt der IT-Systemkaufmann während seiner Ausbildung auch den Umgang mit Kunden und einige nützliche Tipps im Projektmanagement. Im besten Fall werden die Auszubildenden bereits zu Anfang im Presales eingesetzt und dort später übernommen.

Soft Skills wie Offenheit, Kommunikationsfreude und Teamfähigkeit sollten bei angehenden Presales Consultants gut ausgeprägt sein. Selbstverständlich bieten auch andere Ausbildungsgänge eine gute Grundlage, wie z. B. Fachinformatiker/in für Systemintegration. Beide Ausbildungsberufe können bei Hornetsecurity erlernt werden, dazu noch mit 99%-iger Übernahmechance.

Das Berufsbild des Presales Consultant hat dich neugierig gemacht? Dann erhältst Du hier weitere Informationen:

Zuwachs bei Hornetsecurity – 12 neue Azubis gehen an den Start

Zuwachs bei Hornetsecurity – 12 neue Azubis gehen an den Start

Auch dieses Jahr sind wieder neue Gesichter dazugekommen, die Ihre Ausbildung bei Hornetsecurity absolvieren werden. Insgesamt 12 neue Auszubildende sind seit Mittwoch an Bord. In den kommenden drei Jahren werden die neuen Hornissen als Fachinformatiker für Systemintegration, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Kaufleute für Marketingkommunikation ausgebildet.

Zwölf neue Auszubildende durften am 1. August das erste Mal Hornissenluft schnuppern. Es war ein aufregender Tag mit vielen neuen Eindrücken. Die neuen Büroräume wurden erkundet, neue Mitarbeiter kennengelernt und der künftige Arbeitsplatz erklärt.

Bootcamp für den perfekten Start

Um die neuen Aufgaben bestmöglich bewältigen zu können, nahmen alle Auszubildenden an einem Bootcamp teil. Die einzelnen Abteilungen haben sich vorgestellt und den Azubis einen Einblick in Ihre Tätigkeit gegeben sowie weitere wichtige Informationen zum Ausbildungsstart an die Hand gegeben.

Am Donnerstag wurde ein allgemeiner Überblick über das Unternehmen und die Gründung der Firma gegeben. Im Anschluss wurden wichtige Details im Bereich des Datenschutzes und der Sicherheit geklärt. Auch die Produkte von Hornetsecurity und der Produktentwicklungsprozess wurden den neuen Mitarbeitern und Auszubildenden vorgestellt.

Am Freitag ging es in die zweite Runde. Die internen Kommunikationstools wurden den Auszubildenden für Ihren neuen Beruf vorgestellt. Die Marketingabteilung hat die Corporate Identity sowie das zugrundeliegende Leitbild “Einzeln sind wir stark, aber zusammen sind wir erfolgreich“ von Hornetsecurity vorgestellt. Das Sales-Team stellte die Vertriebsstruktur vor und zeigte die einzelnen Abschnitte im Verkauf. Zum Schluss präsentierte das Produktmanagement den Releaseprozess unserer einzelnen Produkte.

Wir wünschen allen Azubis eine erfolgreiche Zukunft bei Hornetsecurity. Es wird eine interessante Ausbildung mit vielen abwechslungsreichen Themen.

Dieser Artikel wurde von einem unserer neuen Azubis aus dem Marketing verfasst.

Hornetsecurity als Arbeitgeber – Jetzt mehr erfahren!

Scrum@Scale™@Hornetsecurity

Scrum@Scale™@Hornetsecurity

Hornetsecurity skaliert die agile Produktentwicklung

Hornetsecurity setzt schon seit der Firmengründung auf agile Methoden zur Produktentwicklung.
Über die Jahre wurde im Unternehmen eine Vielzahl, der momentan über 40 propagierten agilen Methoden, eingeführt und angepasst. Mit dem starken Wachstum in der Entwicklungsabteilung ändern sich auch die Anforderungen an die Entwicklungsprozesse: Viele kleine Teams können auf einer Metaebene koordiniert, der Zugriff geregelt und das Test Management sowie weitere Ressourcen außerhalb der Softwareentwicklung abgestimmt werden.

Zurzeit arbeiten die Entwickler in funktionalen Teams unterteilt in Aufgabenbereiche und verschiedene Projekte. Aufgrund des starken Zuwachses wurde darauf geachtet die optimale Teamgröße nicht zu sprengen, sondern vielmehr die Organisation anders zu skalieren, um sogenannte „Wachstumsschmerzen“ in der Softwareentwicklung gar nicht erst aufkommen zu lassen.

In der zweitägigen In-House-Schulung frischte Coach Peter Fischbach von SCRUMEvents zunächst das Basiswissen der Teilnehmer aus Softwareentwicklung, Produktmanagement und Systems Engineering auf. Zusammen mit dem Scrum Erfinder Jeff Sutherland trainiert er regelmäßig Teammitglieder und Führungskräfte und ist weltweit einer der ersten zertifizierten Trainer für Scrum@Scale™.

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Da Managementhüllen wie Scrum jedem der Teilnehmer längst bekannt waren, ging es dann schnell ans Eingemachte: Ziel war es, frühzeitig Strategien zur Verbesserung der agilen Methoden sowie Vorschläge zur Skalierung von Scrum bei Hornetsecurity zu entwickeln, um das agile Projektmanagement ganz individuell auf eine neue Ebene zu heben.

Eine der Strategien von Scrum ist das Arbeiten in cross-funktionalen Teams. Dabei bilden Entwickler aus verschiedenen funktionalen Teams – zum Beispiel Frontend- und Backend-Entwickler – ein neues, eigenständiges Team und arbeiten zusammen an einem Projekt. Durch diese enge Zusammenarbeit bilden sich unweigerlich Fähigkeiten in anderen Gebieten als den eigenen Fachgebieten der Entwickler. In Scrum wird das als T-Profil bezeichnet. Durch diese Ausbildung unterschiedlicher Fähigkeiten können sich die Teammitglieder besser untereinander helfen und die Geschwindigkeit, Aufgaben gemeinsam zu lösen, steigt. Doch auch der Austausch innerhalb der Spezialgebiete soll weiterhin gefördert werden. Dazu werden, die in Scrum Communities of Practice genannten, Interessengemeinschaften gebildet.

Scrum skalieren

Doch wie sieht es mit der Skalierung von Scrum aus? Da einige Methoden des agilen Projektmanagements schon erfolgreich bei Hornetsecurity eingesetzt werden, konzentrierten sich die Teilnehmer im zweiten Teil der Schulung zunehmend auf die Erarbeitung von Möglichkeiten zur Skalierung von Scrum. Mit dem sogenannten Scrum-of-Scrums gibt das Scrum-Framework Möglichkeiten an die Hand, mit denen sich mehrere Teams untereinander organisieren und so weiteres Potential ausschöpfen können. Das Wesentliche dabei ist, dass ausgewählte Mitglieder jedes Scrum-Teams zusammen ein weiteres Team bilden, um die Abhängigkeiten untereinander zu klären und Hindernisse gemeinsam aus dem Weg zu räumen.

ScrumScale Schaubild von Hornetsecurity

Schaubild zu ScrumScale

Da die Ansätze von Scrum@Scale™, die Metascrum-Prozesse sowie die optionalen Executive-Scrum-Cycles relativ neu in der Praxis und besonders in Deutschland sind, freuten sich die Teilnehmer die Best Practices aus erster Hand zu erfahren und direkt in die Praxis bei Hornetsecurity integrieren zu dürfen.

Wie werde ich Technischer Redakteur?

Wie werde ich Technischer Redakteur?

Nehmen wir einmal an, du hast für deine Firma ein neues technisches Produkt angeschafft. Doch kaum im Betrieb, machen sich schon die ersten Probleme bemerkbar. Wie gehst du jetzt vor? Du könntest dir zum Beispiel die technische Dokumentation zu diesem Produkt anschauen – vielleicht kann das Problem damit gelöst werden? Während der Durchsicht wird dir klar, dass dir und deinem Team ein kleiner Fehler bei der Inbetriebnahme unterlaufen sein muss. Der Fehler ist also gefunden und wie praktisch, dass hier auch genau dokumentiert ist, wie dieser behoben werden kann. Super Sache also diese technische Dokumentation – aber wer schreibt die eigentlich?

Der Technische Redakteur als Multitalent

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Vor allem in Unternehmen, die erklärungsbedürftige, technische Produkte herstellen, sind solche Texte an der Tagesordnung. Interessenten können sich so umfassend über Nutzung, Wartung oder Reparatur informieren.

Doch nur wenige Marketer haben solch tiefgreifende technische Kenntnisse, um ein einwandfreies Paper für Kunden anzufertigen. Auf der anderen Seite kann kaum ein Entwickler seine Dokumentation auf derart sprachlich hohem Niveau verschriftlichen , darüber hinaus haben sie andere Aufgaben als Texte und Dokumente zu erstellen. Gesucht wird hier die perfekte Kombination aus sprachlicher Raffinesse und technischer Expertise – kurzum: der Technische Redakteur.

Wie werde ich Technischer Redakteur?

So wie das Einsatzgebiet breitgefächert ist, sollte auch die Person vielseitig sein und Interesse an verschiedenen Themen mitbringen. Entsprechend ist auch das Studium angelegt: Kreativität trifft auf Technik. So gehören Lerneinheiten in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik, aber auch Fotografie und Deutsch zum Standardrepertoire des Studienganges Technische Redaktion. Ein Gefühl für Sprache, technisches Verständnis und Interesse erleichtern das Studium und die spätere Tätigkeit nicht nur, sie sind auch Voraussetzungen. Aktuell wird dieses vielseitige Studium nur an drei bis vier Standorten in Deutschland angeboten, darunter die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover. Eine duale Ausbildung zum Technischen Redakteur gibt es nicht.

Trotz der vielfältigen Einsatzgebiete sind die Multitalente vor allem in zwei Branchen gefragt: IT-Unternehmen und Unternehmen im Bereich Maschinenbau. Die Wahl des künftigen Arbeitgebers hängt dabei vor allem vom persönlichen Interessensgebiet Informatik oder Maschinenbau ab.
Während ihres Studiums sollten sich die Studierenden je nach Interesse passende ergänzende Module herauspicken, da die späteren Tätigkeiten unterschiedliche Ausprägungen haben. So ist etwa spezielles Wissen um rechtliche Standards gerade beim Bau von Maschinen eine unerlässliche Schlüsselkompetenz.

Technische Redakteure bei Hornetsecurity

Wer jetzt denkt, dass dieser Beruf nur mit dem Schreiben technischer Inhalte zu tun hat, hat weit gefehlt. Zwar nimmt dies auch einen Großteil der Arbeitszeit in Anspruch, doch viel größer und auch viel wichtiger ist der Austausch mit der Entwicklungsabteilung. Im Idealfall wird der Technische Redakteur in den Produktentwicklungsprozess eingebunden, um Leistungsumfang und Funktionen des neuen Produktes von Beginn an aufnehmen zu können. Auch über Änderungen an bestehenden Produkten muss der technische Redakteur informiert werden. Auf Grund dieser Informationen verfasst er die technische Dokumentation und aktualisiert bestehende Inhalte. Idealerweise kann er die Features selbst im Testsystem testen und Abläufe konstruieren, um diese dann durch Screenshots und Videos mit in die technische Dokumentation einfließen zu lassen. Die restlich verbliebene Arbeitszeit verbringt der Technische Redakteur unter anderem damit, alte Texte aufzufrischen, eine einheitliche Versionierung zu etablieren und weitere eigene Projekte zu steuern und zu planen.

Wir als IT-Unternehmen sind ebenfalls auf der Suche nach den Multitalenten! Sprache ist dein Ding und du hast großes technisches Interesse? Dann erfahre mehr über deinen potentiellen neuen Job und Arbeitgeber.

Augen auf bei der Berufswahl!

Augen auf bei der Berufswahl!

Schüler der MMBbS Hannover sammeln spannende Informationen am Cyber Security Day

Joachim Kemmries, Teamleiter Bildungsgang Fachinformatik und Organisator des Cyber Security Days, war sich unschlüssig: „Wenn ich jetzt noch einmal jung wäre, ich wüsste nicht, ob ich noch einmal Lehrer werden oder doch eher als Malware Analyst einsteigen würde – so spannend und abwechslungsreich klingt das, was eben über das Berufsbild erzählt wurde!“ Auch wenn dies vermutlich nicht auf jeden der über 230 anwesenden Schüler zutreffen mochte, die Rückmeldung am Recruitingstand von Hornetsecurity war sehr positiv. Maßgeblichen Anteil daran hatten unsere beiden Vortragenden an diesem Tag.

Spannende und abwechslungsreiche Spam- und Virenjagd

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Sebastian aus dem Service Operations Team gab den Schülern der Multi-Media Berufsbildende Schulen (MMBbS) Hannover einen Einblick in sein tägliches Geschäft: Wie lassen sich Spam-Mails und Nachrichten mit Virenanhängen entdecken und herausfiltern? Was wenig aufregend klingen mag, ist im Alltag sehr abwechslungsreich, schließlich ist es ein Katz- und Mausspiel zwischen Cyber-Angreifern auf der einen und IT-Security-Unternehmen auf der anderen Seite. Um hier nicht ins Hintertreffen zu geraten, müssen die Mitarbeiter laufend die Filtersysteme und -Engines aktualisieren und an neue Angriffswellen anpassen. Sebastian wird in Kürze seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration beenden und ist somit ganz nah an den Zuhörern dran.

In das gleiche Horn stieß Anna aus dem Security Lab der Hornissen. Auch sie berichtete von den täglich neuen Herausforderungen, auf die sie bei ihrer Arbeit stößt. Nachdem sie die Schwierigkeiten bei der Erkennung von Malware erläuterte, zeigte sie detailliert, auf welche Art und Weise sie und das Team Schadsoftware analysieren.

In das gleiche Horn stieß Anna aus dem Security Lab der Hornissen. Auch sie berichtete von den täglich neuen Herausforderungen, auf die sie bei ihrer Arbeit stößt. Nachdem sie die Schwierigkeiten bei der Erkennung von Malware erläuterte, zeigte sie detailliert, auf welche Art und Weise sie und das Team Schadsoftware analysieren. Sie machte deutlich, wie unterschiedlich und abwechslungsreich ihr Job als Malware Analyst ist und man durchaus gut im Lösen von Rätseln sein muss. Zudem ist ein hohes Maß an Ausdauer und Hartnäckigkeit gefragt. Belohnt werden Malware Analysten jedoch darin, an den neuesten Malware-Typen zu arbeiten und diese daran zu hindern, erfolgreich zu sein. Mehr über den Beruf „Malware Analyst“ und die Anforderungen haben wir vor kurzem schon einmal zusammengefasst.

Interessante Gespräche am Recruiting-Stand

Für weitere Auskünfte darüber, wie man zum Malware Analyst wird und welche weiteren Stellen Hornetsecurity bietet, stand unser Recruiting-Team bereit. Der Andrang am Stand und das Interesse an den Stellenangeboten war während der Vortragspausen und auch nach den Vorträgen groß. So gingen Vicky und Julia aus dem HR-Team am Ende des Tages mit interessanten Gesprächen und spannenden Kandidaten, die in den Talentpool aufgenommen wurden, nach Hause.

Ein herzliches Dankeschön geht an die MMBbS Hannover, die den diesjährigen Cyber Security Day organisierte und uns die Möglichkeit gab, uns dort den angehenden Fachkräften vorzustellen!

Noch ein paar Impressionen von der Veranstaltung:

 

Weiterführende Informationen:

Wie werde ich Malware Analyst?

Wie werde ich Malware Analyst?

Voraussetzungen, Aussichten und Chancen etwas genauer betrachtet

Ihr Status hat sich stark gewandelt: Computerspezialisten, die sich haupt-oder nebenberuflich mit Schadsoftware, Internetattacken und anderen Arten von Cyberangriffen beschäftigen, wurden früher eher misstrauisch beäugt. Mittlerweile erfreuen sich Malware Analysten größter Beliebtheit: Staatliche Einrichtungen, private Unternehmen, Verbände, aber auch Zusammenschlüsse mehrerer Hacker kämpfen um die Gunst dieser Personengruppe.

Und natürlich gehört auch Hornetsecurity dazu. Als Anbieter von Cloud-Security-Lösungen sind wir auf Malware Analysten angewiesen, um unsere Produkte stetig weiterzuentwickeln und unsere Kunden vor Angriffen aller Art zu schützen, denn ständig taucht neue Malware auf. Doch um einen qualitativ hochwertigen Schutz vor den aktuellsten Schadcodes zu gewährleisten, gilt es zunächst einmal, diese unter die Lupe zu nehmen. Genau an diesem entscheidenden Punkt setzen Malware Analysten an. Wir zeigen, wie dieses Berufsbild im Alltag aussieht und welche Voraussetzungen diese Spezialisten mitbringen müssen, um ein erfolgreicher Malware Analyst zu werden. Zudem geben wir einen Einblick in die Möglichkeiten, die sich für Malware Analysten bei Hornetsecurity ergeben.

Was macht einen Malware Analysten aus?

Der Beruf des Malware Analysten erfordert eine hohe Eigeninitiative, um sich das spezifische Wissen rund um Malware und Analysetechniken selbst anzueignen. Doch ist diese Eigenschaft nicht nur für den Aufbau eines Basiswissens von Bedeutung: Auf der anderen Seite sitzen die Gegner – ebenfalls Menschen, die mit jedem Angriff ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Um diesen Wettlauf an neuen Bedrohungen nicht zu verlieren, ist das stetige Aneignen von Wissen um neue Techniken und Angriffswege essentiell.

Das bringt uns zu weiteren wichtigen Eigenschaften: Kreativität, Flexibilität und Hartnäckigkeit. Die Arbeit eines Malware Analysten hat viel mit dem Lösen von Rätseln zu tun, und da braucht es oft den einen oder anderen kreativen Denkansatz. Ebenso wenig gelingen Abwehr und Erkennung neuer Bedrohungen immer auf Anhieb – Malware Analysten müssen hartnäckig an einem Problem weiterarbeiten und es versuchen zu lösen. Die wichtigste Eigenschaft, die bei diesem Berufsbild unerlässlich ist, ist ein tiefes technisches Grundverständnis. Nur so lässt sich verstehen, was genau bei einer Malwareinfektion passiert und wie Malware aufgebaut ist.

Wie werde ich Malware Analyst?

Es gibt nicht den einen Weg zum Job des Malware Analysten. Derzeit hängt Deutschland noch hinterher, was die Ausbildung zu spezialisierten IT-Security-Jobs angeht, und es gibt nur wenige Studiengänge in diesem Bereich. Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten, diese wiederum sind relativ selten und teilweise mit hohen Kosten verbunden.

Die meisten aktuell tätigen Malware Analysten stammen bereits aus dem IT-Umfeld und bringen das notwendige grundlegende technische Wissen mit. Dabei sind Kenntnisse beim Aufbau von Binärdateien, aber auch von Programmiersprachen ebenso wichtig wie Wissen über Abläufe in Betriebssystemen und Analysetechniken. Meist sind Malware Analysten ausgebildete Entwickler, Systemintegratoren oder Big Data Analysten und haben sich ihr weiteres Fachwissen parallel dazu selbst angeeignet. Dadurch verfügt jeder über ein individuelles Hintergrundwissen und kann so verschiedene Perspektiven der Malware Analyse einfließen lassen. Der Weg zum Mitarbeiter als Malware Analyst ist daher nicht einfach und basiert auf kontinuierlichem selbständigem Lernen und Üben, bringt jedoch eine hohe Freude an der täglichen Arbeit mit sich.

Welche Möglichkeiten bietet Hornetsecurity Malware Analysten?

Direkten Zugriff auf eine tägliche eintreffende Vielzahl an neuen Malware-Samples nehmen zu können, ist einer der Vorteile, wenn man in einem IT-Security-Unternehmen arbeitet. Darüber hinausgehend sind unsere Mail-Security-Produkte so aufgebaut, dass sich der gesamte Angriffsvektor E-Mail betrachten und analysieren lässt. Genauer gesprochen: Bei Hornetsecurity besteht die Möglichkeit, nicht nur mit dem Schadcode selbst zu arbeiten, sondern zusätzlich den Angriffsweg mit in die Einschätzung mit einzubeziehen. Im schematischen „Kill Chain“-Ablauf eines Cyberangriffs ist dies der „Delivery“-Part.

Ein spannender Anreiz dürfte für Malware Analysten zudem sein, regelmäßig die Ersten zu sein, die neuartige Angriffe und Schadsoftware beobachten und analysieren. Durch die Anti-Malware-Architektur von Hornetsecurity ist es möglich, neue Angriffe beobachten zu können, diese als einer der Ersten zu interpretieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Je nach Spezialisierung gibt es noch weitere Tätigkeitsfelder: Im Bereich Threat Intelligence erstellen die Analysten Reports zur aktuellen Bedrohungslage, tauschen Informationen beispielsweise von Erkennungsindikatoren mit anderen Unternehmen aus und analysieren laufende Kampagnen.

Nach welchen speziellen Fähigkeiten suchen wir bei Hornetsecurity?

Die bereits erwähnte Kill Chain, mit der sich ein Cyberangriff in mehrere Schritte einteilen und darstellen lässt, dient für Hornetsecurity als Vorlage, um eine neue Analyseinfrastruktur aufzubauen. Aus diesem Grund sind auch Personen gefragt, die neben einem Grundverständnis von Malwareanalysen insbesondere über tiefes Wissen zum Thema IT-Infrastrukturen verfügen.

Auch Personen mit einem Erfahrungsschatz an Machine Learning sind willkommen – schließlich sammeln sich täglich massenhaft Informationen über die verschiedenen Angriffe an, die es richtig zu kanalisieren und mit starken Algorithmen zu analysieren gilt.

Ebenfalls nützlich ist ein fachlicher Hintergrund in klassischer Softwareentwicklung. Diese Spezialisten werden benötigt, um bestimmte Analysetools zu schreiben, mit denen sich sowohl Datenströme als auch Schadcode selbst untersuchen und auswerten lässt.